Sportland.NRW feiert „Internationalen Tag der Jugend“

 

12.08.2026

Gruppe von Jugendlichen läuft über eine Fußballplatz

Heute, am 12. August, feiert das Sportland.NRW den internationalen Tag der Jugend. Ins Leben gerufen wurde dieser Tag im Jahr 1999 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit dem Ziel, das Engagement junger Menschen zu würdigen und gleichzeitig auf die spezifischen Herausforderungen aufmerksam zu machen, vor denen die Jugend heute steht. 

Auch in der Bewerbung KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele nehmen Kinder und Jugendliche eine Schlüsselposition ein, wie im Kapitel „2.5 Perspektive der Jugend“ des zugehörigen Booklets (ab S. 78) deutlich wird. Schließlich sind sie – unabhängig vom Ausrichtungsjahr 2036, 2040 oder 2044 – die jungen Erwachsenen, die als Teilnehmende, Betreuende, Organisierende, Ehrenamtliche oder einfach nur als feiernde Fans die Spiele erleben und maßgeblich prägen werden. Die „Generation Games“ fit für die Spiele zu machen, ist ein zentrales Ziel des Sportland.NRW.

Bereits in der Zeit des nationalen Auswahlverfahrens sind durch die Bewerbung von KölnRheinRuhr zahlreiche zentrale Entwicklungen im Breiten- und Leistungssport in Nordrhein-Westfalen angestoßen worden, deren Wirkung für die nächsten Generationen schon heute sichtbar wird. Hervorzuheben sind dabei beispielsweise folgende Programme:

Foto: LSB NRW / Bowinkelmann

NRW-Sportmilliarde

2026 hat Nordrhein-Westfalen das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Landes aufgelegt. Ab 2026 werden insgesamt rund eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Mit dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“ werden beispielsweise landesweite Investitionen in die Sportinfrastruktur in Höhe von 600 Millionen Euro ermöglicht. Teil des Nordrhein-Westfalen-Plans ist auch eine Förderung des Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW über 86 Millionen Euro für die Modernisierung und nachhaltige Entwicklung der Deutschen Sporthochschule Köln

NRW-Sportgrundschulen

Ab dem Schuljahr 2026/2027 vergibt die Landesregierung das Zertifikat „NRW-Sportgrundschule“ an Schulen, die sich in besonderer Weise um die sportliche Förderung der Grundschülerinnen und Grundschüler kümmern. Mit dieser Auszeichnung will die Landesregierung die sportliche Entwicklung der Grundschülerinnen und Grundschüler fördern und ihren Teamgeist und ihre Motivation, die erweiterten Angebote aktiv zu nutzen, unterstützen.

10-Punkte-Offensive für Para Sport und Inklusion

Mit der 10-Punkte-Offensive legte die Landesregierung im März 2026 konkrete Punkte vor, um beste Bedingungen für Athletinnen und Athleten, für Nachwuchsgewinnung und für Barrierefreiheit und Inklusion in ganz Nordrhein-Westfalen zu schaffen. Die Offensive beinhaltet unter anderem ein Programm für Barrierefreiheit an Sportstätten, einen Ausbau des Paralympischen Zentrums Nordrhein-Westfalen, eine bessere Vergütung für Trainerinnen und Trainer im Para Sport, die Evaluierung von Talentscouts sowie die Entwicklung eines neuen Landesaktionsplans „Sport und Inklusion“. 

Trainervereinbarung

Seit dem 1. Januar 2026 gilt ein landesweit einheitliches Vergütungsmodell für landesgeförderte Trainerinnen und Trainer. Die Förderung der bei den Landesfachverbänden beschäftigten Trainerinnen und Trainer ermöglicht sichere Beschäftigungsverhältnisse, schafft Planungssicherheit auch für die Verbände und verbessert die Trainingsbedingungen für die Athletinnen und Athleten im Nachwuchs- und Spitzensport in Nordrhein-Westfalen.

Übungsleitungsoffensive

Die Landesregierung stellt 2026 im Rahmen der „Übungsleitungsoffensive“ eine Million Euro zur Verfügung, um die Ausbildung von Übungsleiterinnen und -leitern, Trainerinnen und Trainern, Sporthelferinnen und -helfern sowie weiterem qualifizierten Anleitungspersonal im organisierten Sport gezielt zu stärken. Gefördert werden zum Beispiel Teilnahmegebühren für anerkannte Qualifizierungsmaßnahmen im Lizenzsystem des DOSB, des LSB NRW und seiner Sportjugend oder der Sportfachverbände in NRW

Medaillenprämie

Anfang 2026 hat die Landesregierung eine eigene Medaillenprämie für Athletinnen und Athleten bei Olympischen und Paralympischen Spielen eingeführt und gleichzeitig bekannt gegeben, damit zukünftig die Medaillenprämien der Stiftung Deutsche Sporthilfe zu verdoppeln. Darüber hinaus wurde die Teilnahmeprämie für teilnehmende Athletinnen und Athleten bei Olympischen und Paralympischen Spielen aus dem Land Nordrhein-Westfalen auf 5.000 € erhöht.

Sportplatz Kommune 2.0

Mit dem Förderprogramm „Sportplatz Kommune 2.0“ setzt die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen mit dem Landessportbund NRW die erfolgreiche Initiative zur kommunalen Sportentwicklung fort. Mit rund 1,8 Millionen Euro fördert sie den Aufbau eines lokalen Netzwerkes sowie Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche, für ältere Menschen und vulnerable Gruppen. 

All dies verdeutlicht, dass Nordrhein-Westfalen unabhängig von der Bewerbung KölnRheinRuhr schon heute die Weichen gestellt hat, um die Kinder und Jugendlichen noch stärker in Bewegung zu bringen, sportliche Anreize zu schaffen und damit diese Generation fit für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland zu machen.