Das Sportland.NRW verabschiedet das Team Deutschland Ü70 / Ü75 zur inoffiziellen Fußball-WM nach Australien

Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz empfängt die Altherren-Kicker

05.10.2026

Andrea Milz inmitten zweier Reihen von Ü70/Ü75-Fußballspielern

Vom 12. bis 16. Oktober wird in Brisbane, Australien der 8. Fußball-Weltcup ausgetragen. Für die Altersklassen Ü70 / Ü75 sind zwei deutsche Mannschaften gemeldet. Neben dem in 2026 gegründeten Verein „Fußball 70plus Deutschland e.V.“ ist wieder das „Team Deutschland Ü70 und Ü75“ dabei.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt hat aus diesem Anlass die Altherren-Kicker im Landeshaus empfangen. „Ich wünsche dem Team Deutschland Ü70 / Ü75 den größtmöglichen Turniererfolg, verletzungsfreie Spiele und unvergessliche Momente. Bringen Sie den Pokal nach Hause!“

Die Ü70 / Ü75 WM wird dieses Jahr von der australischen Organisation OASIS (= Older And Still Into Soccer) veranstaltet, um Spielerinnen und Spielern im fortgeschrittenen Alter kompetitiven Fußball zu ermöglichen. Das Team Deutschland Ü70 und Ü75 umfasst ca. 40 Spieler, Betreuer und Trainer. Darunter allein 19 Spieler aus dem Sportland Nordrhein-Westfalen!

Dass mehrere Mannschaften aus dem gleichen Land bei der WM antreten, ist kein Novum. Die Teilnahmebedingungen der WM-Organisatoren lassen dies ausdrücklich zu. In diesem Jahr werden in den beiden Altersklassen drei Mannschaften aus den USA, zwei aus Japan und drei aus Australien auf die beiden deutschen Teams treffen. Hinzu kommen bei den Ü70 noch die Nationalteams aus Wales und Kanada, bei den Ü75 ebenfalls Kanada und Wales.

Die Mannschaft finanziert und organisiert sich allein, startet aber mit Unterstützung des DFB im offiziellen Trikot. „Wenn ich heute vor Ihnen stehe, dann sehe ich das, was Fußball im Kern wirklich ausmacht: pure Leidenschaft, lebenslange Kameradschaft und einen unbändigen Willen, der kein Alter kennt“, so Staatssekretärin Milz.

Fitness, Teamgeist und Lebensfreude sind keine Frage des Geburtsjahrgangs. Die Mannschaft ist daher schon jetzt das beste Vorbild für unsere Jugend!

 

Foto: Land NRW / Josua Mraz-Dunst