DM- und WM-Sommer im Sportland.NRW

 

22.07.2026

Sportlerinnen in einem Stadion laufen vor voll besetzter Zuschauertribüne

Mit insgesamt acht hochkarätigen Sport-Veranstaltungen, davon vier Weltmeisterschaften mit internationalem Publikum, erreicht ein unglaubliches Sportjahr 2026 in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Wochen seinen Höhepunkt. Von der Aachener Soers über die Duisburger Regattabahn bis zum Lohrheidestadion in Bochum: Die nächsten acht Wochen zeigen erneut, warum das Sportland Nummer 1 die größte Bühne für die größten Momente bietet.

Foto: Rhine-Ruhr 2025 / Iris van den Broek

Den Auftakt machen schon heute die Deutschen Meisterschaften im Bahnradsport (22. Bis 26. Juli) in Kaarst. Nur einen Tag später rückt Duisburg-Wedau in den Fokus der Sportwelt. Auf der traditionsreichen Regattabahn kämpfen die besten Nachwuchs-Ruderinnen und -Ruderer der Welt bei der U23-WM vom 23. bis 26. Juli um Medaillen. Wenige Wochen später folgt dort mit der Kanu-Polo-WM (15. bis 20. September) bereits das nächste internationale Highlight. Die Regattabahn ist im Olympiakonzept für Ruder- und Kanu-Wettbewerbe vorgesehen und zeigt schon heute, welche Qualität Nordrhein-Westfalen für internationale Wassersport-Events bietet.

Ebenfalls an diesem Wochenende (25. und 26. Juli) wird das modernisierte Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid zur Bühne der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften. Dort geht es neben dem Kampf um Medaillen um wichtige Tickets für die Europameisterschaften Mitte August in Birmingham. Zugleich ist das Stadion Teil des Olympiakonzepts für KölnRheinRuhr und steht beispielhaft für die vorhandene Sportinfrastruktur, auf die die Bewerbung setzt.

Ein besonderes Ausrufezeichen setzt nur wenig später die Landeshauptstadt Düsseldorf mit der Flag Football-WM. Die moderne und dynamische Sportart steht vor ihrer olympischen Premiere 2028 in Los Angeles und trägt auf dem Weg dorthin vom 13. bis 16. August im Sportland.NRW ihr erstes Qualifikationsturnier aus.

Bei den Weltmeisterschaften im Reitsport vom 11. bis 23. August kommt in Aachen fast zeitgleich die internationale Elite des Pferdesports zur größten internationalen Sportveranstaltung Deutschlands in 2026 zusammen. Die Aachener Soers steht seit Jahrzehnten für große Kulissen, besondere Atmosphäre und Spitzensport auf Weltniveau. Im Olympiakonzept ist der Sportpark Soers als Wettkampfstätte für Reiten und Para Dressur vorgesehen.

Auch Dortmund zeigt die Vielfalt im Sportland Nummer 1: Der Deutsche Grand Prix im Ringen (15. bis 16. August) bringt internationale Klasse in die Helmut-Körnig-Halle, bevor bei den Deutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball (27. bis 30. August) der nationale Spitzensport erstmals für drei Jahre in den Revierpark Wischlingen einzieht.

Die kommenden Wochen zeigen damit mehr als nur einen vollen Veranstaltungskalender. Sie zeigen, was eine olympische und paralympische Bewerberregion leisten kann: bestehende Sportstätten, kurze Wege, internationale Erfahrung und sportbegeisterte Massen. Nordrhein-Westfalen ist bereit für große Veranstaltungen, große Emotionen und die größte Bühne für die größten Momente.