„Nachhaltig statt gigantisch“: NRW-Olympiasieger Rendschmidt über Rekord-Ticketanzahl und einzigartige Infrastruktur von KölnRheinRuhr

„Rekordzahl von über 17 Millionen verfügbaren Tickets sichert besonders breite Teilhabe“
„Nachhaltig statt gigantisch“: NRW-Olympiasieger Rendschmidt über Rekord-Ticketanzahl und einzigartige Infrastruktur von KölnRheinRuhr

Die größten Momente der Athlet*innen haben nicht weniger als eine Bühne der echten Superlative verdient: Rund 17,6 Millionen verfügbare Tickets bescheinigt der DOSB für KölnRheinRuhr im Bewerbungskonzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele, so dass sich viele Wettbewerbe in den 15 beteiligten Städten auf spektakuläre Kulissen freuen dürften. Zum Vergleich: Auf die etwa gleiche Besucherzahl käme Borussia Dortmund erst nach etwa 13 Spielzeiten bei je 17 immer ausverkauften Bundesliga-Heimspielen. „Diese außergewöhnlichen Kapazitäten werden für ein denkwürdiges Sportfest mit einer enormen Strahlkraft sorgen, die meiner Meinung nach nur in einer so kompakten Region denkbar ist. Gleichzeitig lässt sich dadurch eine besonders breite Teilhabe sicherstellen, die deutschen wie internationalen Gästen ein emotionales Erlebnis in einzigartigem Ausmaß ermöglicht. Nicht zu vergessen der weltweit positive Nachklang über einen langen Zeitraum“, schwärmt der viermalige Kanu-Olympiasieger Max Rendschmidt (KG Essen).

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal zeigt sich beim Blick auf die für NRW-Sommerspiele vorgesehene Infrastruktur. „Wenn nächste Woche ein Anruf käme, dass ein deutscher Bewerber am besten sofort loslegen sollte, könnten unsere Verantwortlichen selbstbewusst antworten: Aber gerne doch“, ergänzt der 32 Jahre alte Bundespolizist. Denn sämtliche Wettkämpfe bei Olympia und den Paralympics - ob Schwimmen oder Volleyball, ob Leichtathletik oder Fechten, ob Reiten oder Judo - finden zu 100 Prozent in bestehenden oder temporär errichteten Sportstätten statt, erprobt durch eine Vielzahl von seit Jahrzehnten erfolgreich ausgerichteten Welt- und Europameisterschaften oder Multisportevents. „Um es nochmals auf den Punkt zu bringen: Nachhaltig statt gigantisch. So ist Nachhaltigkeit bei der Bewerbung von KölnRheinRuhr keine Floskel, sondern ein absoluter Maßstab. Es wird keine aufwändigen Großbauten oder umweltschädliche Flächenversiegelungen geben – ein starkes Signal an die Gesellschaft“, ist der sechsmalige Kajak-Weltmeister Rendschmidt überzeugt.