Startschuss für die neue Sportstättenförderung in Nordrhein-Westfalen

 

Staatssekretärin Andrea Milz übergibt erste Förderentscheidung an die Sportschützen Ännchen 1957 Bad Godesberg e.V.

14.10.2026

Andrea Milz in einer Schießsporthalle, umgeben von vier weiteren Personen

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt den engagierten Kurs zur nachhaltigen Modernisierung seiner Sportstätteninfrastruktur konsequent fort. Mit der persönlichen Übergabe der ersten Förderentscheidung im neu aufgelegten Programmaufruf I („Sportvereine“) gab Staatssekretärin Andrea Milz den offiziellen Startschuss für die neue Förderphase der „NRW-Sportmilliarde“. Erster Fördernehmer ist der Bonner Traditionsverein Sportschützen Ännchen 1957 Bad Godesberg e.V., der für die energetische Sanierung und Modernisierung seiner Vereinseinrichtungen mit 37.500 Euro unterstützt wird. Aufbauend auf den herausragenden Erfolgen des Vorgängerprogramms „Moderne Sportstätte 2022“, stehen im aktuellen Programmaufruf erneut 200 Millionen Euro aus dem NRW-Infrastrukturgesetz bereit. Das Förderprogramm zielt darauf ab, den Investitionsstau an der Basis gezielt abzubauen, Energieeffizienz und Barrierefreiheit zu stärken sowie zukunftsfähige Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu schaffen.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen: „Unsere Sportvereine sind das Rückgrat des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Nordrhein-Westfalen. Sie leisten tagtäglich unschätzbare Arbeit für die Gesundheit, die Integration und das Miteinander über alle Generationen hinweg. Der Schießsport nimmt dabei eine besondere Rolle ein, denn er verbindet traditionelles Brauchtum mit höchster Konzentration, mentaler Stärke und verantwortungsvoller Nachwuchsarbeit. Um dieses wertvolle ehrenamtliche Engagement zukunftssicher aufzustellen, braucht es moderne, energetisch nachhaltige und sichere Sportstätten. Es freut mich außerordentlich, dass wir heute bei den Sportschützen Ännchen in Bad Godesberg die allererste Förderentscheidung des neuen Programmaufrufs I übergeben können. Mit der gezielten Unterstützung bei der Energiesanierung investieren wir direkt in die Zukunftsfähigkeit des Vereins vor Ort.“

Vorzeigeprojekt für nachhaltige Vereinsinfrastruktur

 

Das geplante Bauvorhaben an der Friesdorfer Straße in Bonn umfasst ein Gesamtvolumen von 75.000 Euro, das zur Hälfte aus der Landesförderung und zur Hälfte aus Eigenmitteln des Vereins finanziert wird. Die Vorprüfung und Priorisierung erfolgte in bewährter enger Partnerschaft durch den Stadtsportbund Bonn. Der 1957 gegründete Verein investiert gezielt in sechs Kernmaßnahmen: Neben der energetischen Dämmung des Clubraums durch den Austausch veralteter Einfachverglasungen, der Erneuerung der Deckenstruktur samt moderner LED-Beleuchtung und der Anpassung der Elektrik wird auch das Mobiliar erneuert, um den Begegnungscharakter des Vereinsheims zu stärken. Zudem werden die Lichtanlagen der Schießbahnen auf energiesparende Technik umgestellt und der Außenbereich durch ein neues Sicherheitstor geschützt. Nach der Übergabe der Förderentscheidung durch die Staatskanzlei stellt der Verein nun den formellen Zuwendungsantrag bei der NRW.BANK als zuständiger Bewilligungsbehörde, um nach Erhalt des Zuwendungsbescheides mit den Baumaßnahmen zu beginnen.

Fortlaufende Bewilligung weiterer Vereinsprojekte

 

Neben den Sportschützen Ännchen 1957 Bad Godesberg e.V. sind am 13. Oktober 2026 bereits vier weitere Förderentscheidungen im Rahmen des Programmaufrufs I ergangen. Damit unterstützt das Land aktuell auch den Akademischen Ruderclub Rhenus Bonn e.V. (97.500 Euro), den Wassersportverein Godesberg 1909/11 e.V. (40.000 Euro), die Tennisgesellschaft Rot-Weiß Mönchengladbach e.V. (400.000 Euro) sowie die Sport Union Annen e.V. (35.025 Euro) bei ihren Instandhaltungs- und Modernisierungsvorhaben. In den kommenden Wochen werden fortlaufend weitere Förderentscheidungen durch Staatssekretärin Andrea Milz veröffentlicht.