Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz erklärt: „Schwimmen lernt man nicht auf dem Trockenen. Wer will, dass Kinder sicher schwimmen lernen, muss auch dafür sorgen, dass es vor Ort Schwimmbäder gibt. Genau hier setzen wir mit 200 Millionen Euro an: Wir unterstützen Kommunen und die engagierten Betreiberinnen und Betreiber von Bürgerbädern dabei, ihre Bäder zukunftsfähig aufzustellen und neue Schwimmflächen zu schaffen. Denn Schwimmen zu können bedeutet Sicherheit und ermöglicht Teilhabe und das ein Leben lang. Unser Ziel sind moderne, gut erreichbare Schwimmbäder, in denen Kinder schwimmen lernen und Menschen jeden Alters im Wasser aktiv bleiben können.“
Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK: „Moderne Schwimmbäder sind ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Infrastruktur. Mit dem Förderprogramm des Landes erhalten unsere Städte und Gemeinden die Möglichkeit, in ihre Schwimmbäder zu investieren. Als Förderbank für das Land Nordrhein-Westfalen bringen wir unsere Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit den Kommunen ein und sorgen dafür, dass die Fördermittel möglichst unkompliziert und zügig vor Ort ankommen.“
Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, betont: „Den Fokus konkret auf Schwimmbäder zu legen, können wir als Landessportbund NRW nur ausdrücklich begrüßen. Denn Bäder übernehmen gleichzeitig soziale, kommunikative und gesundheitspräventive Aufgaben. So sind Schwimmbäder vor allem soziale Ankerpunkte und unverzichtbare Stätten der Gemeinschaft. Deshalb sollten Bäder mit derselben Selbstverständlichkeit zur Verfügung stehen wie Hallen oder Sportplätze auch. Der Mehrwert einer möglichst flächendeckenden Infrastruktur muss künftig noch stärker durch nachhaltige Investitionen gesichert werden. Dabei wünschen wir uns eine Schwerpunktsetzung auf Lehrschwimmbecken und Mehrzweckschwimmbecken. Beides in Modulbauweise und mit funktionalen Ausschreibungsverfahren, um mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ein Maximum an zusätzlicher Wasserfläche zu erreichen.“