Die 54. Sportministerkonferenz hat am 15. und 16. Oktober 2026 in Konstanz wichtige Beschlüsse zur Weiterentwicklung des Sports gefasst. Auf Initiative Nordrhein-Westfalens haben sich die Länder darauf verständigt, die Rahmenbedingungen für Gesundheits- und Präventionsangebote in Sportvereinen zu verbessern und die Vorbereitung der UEFA Women’s EURO 2029 gemeinsam voranzutreiben.
Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz, die Nordrhein-Westfalen bei der Konferenz vertreten hat: „Unsere Sportvereine sind wichtige Partner der Gesundheitsförderung. Mit ihren qualifizierten Übungsleitungen und wohnortnahen Angeboten erreichen sie Menschen aller Altersgruppen. Doch bislang können sie ihr Potenzial in der Gesundheitsprävention nicht vollständig ausschöpfen. Wir setzen uns deshalb gegenüber unseren Partnern im Gesundheitswesen dafür ein, bestehende Hürden abzubauen und die Möglichkeiten der Vereine besser zu nutzen. Denn Sport ist eine Investition in die Gesundheit der Menschen. Zugleich bietet uns die Frauenfußball-Europameisterschaft 2029 eine große Chance, mehr Mädchen und Frauen für den Sport zu begeistern und den Frauenfußball nachhaltig zu stärken. Ich freue mich, dass Nordrhein-Westfalen mit beiden Initiativen wichtige Impulse für die gemeinsame Sportpolitik der Länder setzen konnte.“
Foto: Uli Regenscheit