Nordrhein-Westfalen beteiligt sich gemeinsam mit Bund und Län-dern an der Gründung des Trägervereins „Zentrum für Safe Sport e. V.“. Am Donnerstag, 9. Juli 2026, unterzeichneten Bund und Länder im Bundeskanzleramt die Gründungsdokumente und haben damit die Grundlage für eine unabhängige bundesweite Einrichtung zum Schutz von Sportlerinnen und Sportlern vor interpersonaler Gewalt geschaffen. Für Nordrhein-Westfalen nahm die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, an der Gründungsveranstaltung teil.
Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz: „Sport lebt von Leistung, Fairness und Vertrauen. Wer Höchstleistungen von Athletinnen und Athleten erwartet, muss ihnen zugleich bestmögliche Bedingungen garantieren. Deshalb unterstützen wir das Zentrum für Safe Sport aus voller Überzeugung. Nordrhein-Westfalen steht für einen Sport, der Verantwortung übernimmt – auf und neben dem Spielfeld. Wer Vertrauen in den Sport stärken will, muss Athletinnen und Athleten wirksam schützen. Das ist eine Frage der Haltung und der Glaubwürdigkeit.“
Das Zentrum für Safe Sport ergänzt die bestehenden Unterstützungsangebote und stärkt Prävention, Intervention und Aufarbei-tung im organisierten Sport. Dazu wird das Zentrum unter ande-rem eine unabhängige Meldestelle betreiben, Untersuchungs- und Disziplinarverfahren begleiten sowie Sportorganisationen bei Präventions- und Aufarbeitungsprozessen unterstützen. Ziel ist es, bestehende Schutzlücken zu schließen und den Schutz vor sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport weiter zu verbessern.
Mit der Gründung des Trägervereins wirken Bund und Länder künftig gemeinsam an der strategischen Ausrichtung des Zent-rums mit. Die Finanzierung des nationalen Zentrums übernimmt zunächst der Bund.
Nordrhein-Westfalen setzt sich für beste Bedingungen im Sport ein. Dazu gehören moderne Infrastruktur, qualifizierte Trainerinnen und Trainer sowie eine starke Vereins- und Verbandsland-schaft. Ebenso wichtig sind wirksame Schutzstrukturen für Athletinnen und Athleten.
Mit seinem Engagement für das Zentrum für Safe Sport unterstreicht Nordrhein-Westfalen den Anspruch, sportliche Spitzenleistungen mit Verantwortung, Integrität und wirksamem Athletenschutz zu verbinden. Denn insbesondere ein Sportland, das sich für internationale Spitzensportereignisse engagiert, muss auch bei Schutz- und Qualitätsstandards Maßstäbe setzen.