KölnRheinRuhr-Straßenbahn verbindet Wettkampfstätten

 

Bochum und Gelsenkirchen werben gemeinsam für Spiele an Rhein und Ruhr

23.03.2026

Andrea Milz mit weiteren Personen halten ein Banner der KRR-Bewerbung vor einer speziell beklebten Straßenbahn

Die beiden Städte im Herzen von NRW - Bochum und Gelsenkirchen – machen ab heute (23. März) mit einer besonderen Aktion auf die Bewerbung KölnRheinRuhr aufmerksam. Eine Straßenbahn im „Look“ der Kampagne verbindet als Linie 302 nicht nur die beiden Städte, sondern gleich drei mögliche Wettkampfstätten miteinander – die Jahrhunderthalle (Fechten) und das vor kurzem umfassend umgebaute und modernisierte Lohrheidestadion (Moderner Fünfkampf) in Bochum sowie die VELTINS-Arena (Schwimmen) in Gelsenkirchen. In Bochum ist zudem das Vonovia Ruhrstadion (Fußball) als Austragungsort vorgesehen.

Die „KölnRheinRuhr-Straßenbahn“, die damit das Konzept der Bewerbung mit kurzen Wegen für Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauerinnen und Zuschauer sichtbar macht, sticht durch ihr Design der KölnRheinRuhr-Kampagne hervor: „Dein JA schreibt olympische und paralympische Geschichte. Unsere Städte. Unsere Spiele.“ 

Neben der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz stellten Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze sowie Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat die Olympia-Straßenbahn offiziell vor. Ebenfalls mit von der Partie waren die beiden Wasserballerinnen Darja Heinbichner und Jana Stüwe vom SV Blau-Weiß Bochum (Gold bei den FISU World University Games Rhine-Ruhr 2025) sowie Schwimmer Simon Reinke von der SG Essen (Silber bei der Junioren-EM mit der 4x200m Freistil-Staffel 2024).

Alle Fotos: Land NRW / Bernd Thissen

Staatssekretärin Andrea Milz: „Die KölnRheinRuhr-Straßenbahn steht beispielhaft für das, was unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ausmacht: kurze Wege, starke Partnerschaften und eine Region, die gemeinsam Großes bewegen will. Nordrhein-Westfalen bringt mit seinen Städten, seiner Infrastruktur und vor allem mit den Menschen beste Voraussetzungen für nachhaltige und begeisternde Olympische und Paralympische Spiele mit. Jetzt liegt es an den Bürgerinnen und Bürgern, diese Chance im Rahmen der Ratsbürgerentscheide bis zum 19. April aktiv mitzugestalten.“

Oberbürgermeisterin Andrea Henze: „Nichts symbolisiert besser den Geist unserer Bewerbung als diese Bahn. Sie verbindet zwei Städte und drei mögliche olympische und paralympische Austragungsorte und natürlich ganz viele Menschen. Die Bahn wird in den kommenden vier Wochen für die Teilnahme am Ratsbürgerentscheid werben und das sichtbarste Zeichen sein, dass wir diese Spiele in Gelsenkirchen, Bochum und den anderen 15 Kommunen austragen wollen. Sie steht für den Anspruch kompakter, nachhaltiger und mit der Jahrhunderthalle und der VELTINS-Arena auch für spektakuläre Spiele.“

Oberbürgermeister Jörg Lukat: „Olympia und Paralympics an Rhein und Ruhr ist eine Chance, die Zukunft unserer sportbegeisterten Region aktiv mitzugestalten und die Austragungsorte international sichtbar zu machen. Dabei geht es um mehr als um zwei Wochen Spitzensport: Die Bewerbung stärkt ,KölnRheinRuhr‘ als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Sportstandort und schafft über viele Jahre hinweg Aufträge, Beschäftigung sowie Innovationen.“