Drei Tage lang brachte der 3x3 United Cup im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen junge Basketballtalente aus ganz Deutschland zusammen. Bei bestem Wetter und großartiger Atmosphäre bildete er ein interaktives Highlight der Ländermeile. Auf der Fläche des Landes Nordrhein-Westfalen präsentierten sich die U18-Auswahlteams der Frauen und Männer sowie die Teams im 3x3-Rollstuhlbasketball einem begeisterten Publikum.
Den Titel bei den U18-Männern sicherte sich das Team aus Hanau, bei den U18-Frauen setzte sich Wiesbaden durch. Im 3x3-Rollstuhlbasketball gewannen die Kieler Wheeler das Turnier.
Neben den sportlichen Wettbewerben konnten auch die Besucherinnen und Besucher direkt auf dem Court aktiv werden und 3x3 selbst erleben. An allen drei Veranstaltungstagen luden zahlreiche offene Mitmach- und Beteiligungsangebote zum Ausprobieren der Sportart ein. Besonders die Try-outs mit Sportrollstühlen wurden begeistert angenommen und ermöglichten einen unmittelbaren Austausch zwischen Zuschauenden und Athleten. Damit verkörperte der 3x3 United Cup genau das, wofür die Sportart steht: die Verbindung von Leistungssport und aktiver Teilhabe, niedrigschwellige Zugänge sowie unmittelbare Begegnungen auf und neben dem Court.
„Der 3x3 United Cup war eine großartige Gelegenheit, dem 3x3-Rollstuhlbasketball eine starke Plattform zu bieten und seine Sichtbarkeit weiter zu erhöhen. Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt und das gesamte Event als rundum gelungen erlebt“, sagte Jonas Theissig, Koordinator 3x3-Rollstuhlbasketball beim Deutschen Rollstuhl-Sportverband und Spieler der Kieler Wheeler.
Ein weiteres Highlight war der Besuch von 3x3-Olympiasiegerin Sonja Greinacher. Direkt auf dem Court berichtete sie von ihren Erfahrungen auf dem Weg zur olympischen Goldmedaille in Paris. Im weiteren Verlauf betonte sie zusammen mit Ministerpräsident Hendrik Wüst die Bedeutung von Formaten wie dem 3x3 United Cup: Sie machen die Sportart sichtbar, bieten jungen Talenten eine Bühne und eröffnen ihnen und weiteren Interessierten neue Perspektiven.
Foto: Land NRW / Sascha Schürmann