Ein besonderes Highlight des Tages war eine gemeinsame Videoaktion mit der Kölner Band Querbeat. Auf dem Dach des Museums wurden die Schüler*innen selbst Teil eines Projekts im Kontext der deutschen Olympia-Bewerbung. Gemeinsam setzten sie ein sichtbares Zeichen für Sport, Gemeinschaft und Inklusion – ein Moment, der für viele lange in Erinnerung bleiben wird.
Im Mittelpunkt des weiteren Programms stand ein interaktiver Stationen-Lauf mit sechs Mitmach-Stationen: In gemischten inklusiven Gruppen erlebten die Schüler*innen, was Demokratie im Alltag bedeuten kann: Sie stimmten über verschiedene Fragen ab, entwickelten gemeinsam eigene Regeln für Spiele, probierten Sportaktionen mit unterschiedlichen Einschränkungen aus und gestalteten eigene Ideen für ein „Olympia für alle“. Dabei standen nicht nur Inhalte im Vordergrund – auch Bewegung, Austausch und vor allem der Spaß kamen nicht zu kurz.
Wie sehr der Tag wirkte, zeigte sich in vielen kleinen Momenten: „Müssen wir wirklich schon gehen? Es macht so Spaß!“, sagte eine Schülerin, die mit seiner Klasse früher aufbrechen musste. Ein anderer Schüler brachte es beim Verlassen des Museums auf den Punkt: „Ich weiß jetzt, was dieser Brief mit der Umfrage zu bedeuten hat. Und ich möchte ihn unbedingt abschicken und mitbestimmen!“
Der Aktionstag macht deutlich, welches Potenzial im Sport steckt: Als gemeinsamer Erfahrungsraum kann er Menschen verbinden, Barrieren abbauen und zentrale Werte wie Fairness, Teamgeist und Teilhabe erlebbar machen. Gleichzeitig zeigt das Format, wie Demokratiebildung inklusiv und lebensnah gestaltet werden kann – und wie wichtig es ist, junge Menschen dabei von Anfang an mitzunehmen.