Die Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026 sind mit zahlreichen Erfolgen für die Delegationen aus Nordrhein-Westfalen zu Ende gegangen. Vom 15. bis 20. Juni 2026 nahmen rund 600 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen an den Wettbewerben in 27 Sportarten teil. Insgesamt waren bei den größten inklusiven Sportspielen Deutschlands rund 4.300 Sportlerinnen und Sportler vertreten. Für viele von ihnen boten die Wettbewerbe zugleich die Möglichkeit, sich für die Special Olympics World Games 2027 in Santiago de Chile zu qualifizieren.
Ein besonderer Auftakt gelang direkt zu Beginn der Spiele. Die erste Goldmedaille der Nationalen Spiele ging nach Nordrhein-Westfalen. Alexandra Smailovic von der Helen-Keller-Schule Ratingen sicherte sich im Roller Skating den ersten Titelgewinn der Veranstaltung.
Bereits vor der feierlichen Eröffnung im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken hatte Special Olympics Nordrhein-Westfalen die Delegationen aus dem Land zu einem gemeinsamen Empfang eingeladen. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen überbrachten die Olympiateilnehmerin und Beachvolleyballerin Karla Borger sowie Eishockeyspieler Justin Stütz ihre Wünsche an die Sportlerinnen und Sportler.
Für einen besonderen Moment sorgte die Grußbotschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst. Er wünschte allen Teilnehmenden viel Erfolg, Freude und unvergessliche Begegnungen. Gemeinsam mit der Inklusionsaktivistin Natalie Dedreux übernimmt der Ministerpräsident die Schirmherrschaft für die Special Olympics Landespiele Nordrhein-Westfalen, die im Juni 2027 in Dortmund stattfinden werden.
Foto: Special Olympics Saarland / Tilo Wiedensohler