Sonderspieltage setzen in ganz Nordrhein-Westfalen ein Zeichen für KölnRheinRuhr

Ministerpräsident Wüst: „Wir wollen, dass die besten Athletinnen und Athleten der Welt im Sportland Nummer 1 ihren großen Moment erleben“

16.03.2026

Mannschaft des BVB mitten auf dem Rasen mit dem Banner für die Bewerbung KölnRheinRuhr

Ein Wochenende ganz im Zeichen der Bewerbung: Mit den Sonderspieltagen vom 13. bis 15. März haben Vereine und Verbände im gesamten Sportland.NRW ein gemeinsames Signal für die Olympiabewerbung KölnRheinRuhr gesetzt. Unter dem Motto „Gemeinsam für den größten Moment“ haben sich zahlreiche Vereine in Nordrhein-Westfalen an den Sonderspieltagen zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele beteiligt. Nach dem Auftakt am Wochenende zuvor wurde die Kampagne rund um den offiziellen Sonderspieltag nun in der ganzen Region weitergetragen.

Ob durch gebrandete Eckfahnen, Banner auf dem Rasen, Hinweise auf Screens und LED-Banden, Einlaufaktionen, Badge-Elemente auf der Spieltagskleidung oder begleitende Kommunikation über Websites und Social Media: Die Sonderspieltage haben die Bewerbung auf vielfältige Weise in den Spielbetrieb integriert. Unterstützt wurde die Initiative von Vereinen aus dem Fußball ebenso wie aus weiteren Sportarten. Das gemeinsame Ziel: möglichst viele Menschen in Nordrhein-Westfalen für die Idee Olympischer und Paralympischer Spiele an Rhein und Ruhr zu begeistern.

Fotos: Borussia Dortmund, 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen, Rot-Weiss Essen

Bereits eine Woche vor dem offiziellen Sonderspieltag hatte die Fußball-Bundesligapartie des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund diese nächste Phase der Kampagne eingeläutet. Ein großes Banner im RheinEnergieStadion, gebrandete Eckfahnen und das Halbzeitinterview mit den Olympioniken Marina Hegering und Jonas Reckermann bildeten das Rahmenprogramm. Beim Spiel der Kölner Haie gegen die Eisbären Berlin strahlten von den LED Banden und Bildschirmen ebenfalls die Botschaften zur Olympiabewerbung.

Noch mehr Sichtbarkeit gab es am vergangenen Wochenende. Mit vielen gezielten Aktionen in den Stadien in NRW wurde eins deutlich. Über alle Vereinsfarben hinweg stehen die Vereine gemeinsam hinter der Bewerbungsinitiative KölnRheinRuhr. 

Am Tivoli begrüßte Alemannia Aachen Staatssekretärin Andrea Milz zum Halbzeitinterview. Bei Rot-Weiss Essen unterstrich Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam mit Jakob Schneider die Bedeutung der Bewerbung für die Region. Bayer 04 Leverkusen setzte beim Topspiel gegen den FC Bayern München auf prominente O-Töne von Steffi Nerius und Markus Rehm, sowie den Oberbürgermeistern der Städte Leverkusen und Köln, Stefan Hebbel und Torsten Burmester. Der FC Schalke 04 nutzte das Heimspiel gegen Hannover 96 für ein starkes Statement mit Dressur-Ikone Isabell Werth. Auch die Frauen des 1. FC Köln machten mobil: beim Duell gegen Bayern München sprachen sich OB Burmester und Fecht-Legende Britta Heidemann für die Olympiabewerbung aus. Der VfL Bochum lief mit einem Sondertrikot beim Auswärtsspiel in Berlin auf und trug das offizielle Trikotbadge „Gemeinsam für den größten Moment“ prominent auf der Brust.

Auch bei Borussia Dortmund stand an diesem Spieltag alles im Zeichen der Olympiabewerbung. In einer feierlichen Zeremonie auf dem Rasen wurden Wintersport-Größen wie Laura Nolte, Deborah Levi und Axel Jungk geehrt. Das Mannschaftsfoto vereinte Weltklasse-Athleten wie Timo Boll, Christina Honsel und Frank Busemann mit den Profis des BVB. Besonders symbolträchtig: Die Einlaufkinder trugen Sportequipment verschiedenster olympischer Disziplinen, während die BVB-Spieler mit dem speziellen Badge auf der Aufwärmkleidung aufliefen.

Auch an den kommenden Spieltagen darf man sich auf weitere Aktionen in den Stadien und Hallen Nordrhein-Westfalens freuen, die im Zeichen der Olympiabewerbung stehen.

Ein zentrales Datum der kommenden Wochen ist der 19. April 2026. Dann entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in den beteiligten Kommunen im Rahmen von Ratsbürgerentscheiden über die weitere Unterstützung der Bewerbung. Nordrhein-Westfalen setzt dabei bewusst auf Beteiligung und Transparenz – und bezieht so Millionen Menschen direkt in den Prozess ein. Die Sonderspieltage haben dafür am Wochenende noch einmal ein starkes, landesweites Signal gesetzt.