Im Karneval in Nordrhein-Westfalen stand neben den aktuellen Themen auch die Bewerbung KölnRheinRuhr im Blickpunkt. Mehrere Motive für die Umzüge an Rosenmontag und Veilchendienstag griffen die Idee von Olympischen und Paralympischen Spielen in der Region auf. Denn Karneval lebt vom Miteinander – genauso wie die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele, die von einer ganzen Region getragen wird und Menschen zusammenbringt.
Besonders in Köln wurde das sichtbar: Unter dem Motto „Mer dun et för Köllympia“ nimmt ein Persiflage-Motiv Kölns Rolle als Leading City auf – und setzt zugleich ein jeckes Zeichen für „Spiele nah an den Menschen“. Neben der NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, und dem Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester begleiteten auch die KölnRheinRuhr-Botschafterinnen Britta Heidemann und Sarah Voss sowie lokale Sportbotschafter wie Torsten May und Shary Reeves das jecke Treiben in Köln.
Traditionell erst am Veilchendienstag lief der Umzug in Mönchengladbach, bei dem ebenfalls ein eigener Mottowagen mit engem Bezug zum “Hockey-Hub” der Olympiabewerbung an den Start ging. Auf dem Wagen der Zugleitung waren hier unter anderem der Ratsherr und Aufsichtsrat der Marketinggesellschaft Mönchengladbach, Simon Schmitz, und die Bürgermeisterin der Partnerstadt Roermond, Yolanda Hoogtanders, präsent.
Nah an den Bürgerinnen und Bürgern sollen auch die nächsten Schritte der Bewerbung sein: Bis Sonntag, 19. April 2026, wird in den 17 beteiligten Kommunen per Bürgerentscheid über die Teilnahme an der Bewerbung abgestimmt.
Foto: Stadt Köln / Sportamt