Longines Balve Optimum verbindet Spitzensport und gelebte Inklusion

 

05.06.2026

Gruppe von Para Dressurreiterinnen und -reitern, davon eine in einem Rollstuhl, vor einem Hindernisparcours

Wenn sich vom 3. bis 7. Juni 2026 beim Longines Balve Optimum auf Schloss Wocklum die besten deutschen Reiterinnen und Reiter messen, steht nicht nur hochklassiger Pferdesport im Mittelpunkt. Die traditionsreiche Veranstaltung setzt zugleich ein starkes Zeichen für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe.

Gemeinsam mit dem Erzbistum Paderborn gestaltet das Longines Balve Optimum einen besonderen Begegnungstag für junge Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Gäste sollen einen unmittelbaren Zugang zum Pferdesport und besondere Einblicke in einer der bedeutendsten Reitsportveranstaltungen Deutschlands erhalten.

„Das Pferd für Menschen erlebbar machen – insbesondere für Jugendliche, denen diese Chance im normalen Leben nicht geboten wird, ist der Schwerpunkt“, betont Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Begegnungen, Gesprächen und praktischen Erfahrungen rund um das Partner Pferd. Neben dem Besuch der Deutschen Meisterschaften können die Gäste bei einer Parcoursbegehung einen Blick hinter die Kulissen werfen, Pferde hautnah erleben sowie das Veranstaltungsgelände erkunden. Geplant sind außerdem persönliche Gespräche mit Para-Sportlerinnen und Para-Sportlern, die Einblicke in ihren Trainingsalltag und ihre sportlichen Herausforderungen geben.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Para-Dressur, deren Deutsche Meisterschaften bereits zum dritten Mal Teil des Longines Balve Optimums sind. Die Wettbewerbe zeigen eindrucksvoll, wie Leistungsbereitschaft, Präzision und die besondere Partnerschaft zwischen Mensch und Pferd unabhängig von individuellen Voraussetzungen zu sportlichen Höchstleistungen führen können. Zu den Athletinnen gehört auch die Kaderreiterin Gianna Regenbrecht, die nach einem schweren Unfall den Weg zurück in den Spitzensport gefunden hat. Ihre Geschichte steht beispielhaft für die Möglichkeiten, die Sport Menschen eröffnen kann. „Man muss seine eigenen Grenzen ganz persönlich austesten, um sie dann verschieben zu können“, beschreibt sie ihre Motivation. 

Um allen Gästen eine uneingeschränkte Teilnahme zu ermöglichen, wurde das Gelände in Balve barrierefrei gestaltet. Darüber hinaus schaffen gemeinsame Programmpunkte und Verpflegungsangebote Raum für Begegnungen auf Augenhöhe und einen offenen Austausch zwischen Aktiven, Gästen und Besuchenden.

Das Longines Balve Optimum zeigt damit einmal mehr, wie Spitzensport und gesellschaftliche Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden werden können. Der Begegnungstag macht deutlich, dass Inklusion nicht nur ein gesellschaftliches Ziel ist, sondern im Sport aktiv gelebt werden kann.

Foto: Balve Optimum / Thomas Hellmann