Jetzt anmelden - 40. Kongress Nachwuchs-Leistungssport 2026 an der Deutschen Sporthochschule in Köln setzt starke Impulse für Zukunft des Sports

 

Fachkongress an der Deutschen Sporthochschule Köln am 20.–21. April 2026 vernetzt Wissenschaft und Praxis für einen starken Nachwuchsleistungssport in Nordrhein-Westfalen

13.03.2026

Voll besetztes Auditorium

Das Sportland.NRW lädt gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Leistungssport Köln „momentum“, dem Landessportbund NRW und der Trainerakademie am 20.–21. April 2026 zum Kongress „Qualitätsentwicklung im Nachwuchsleistungssport – Wissenschaft, Qualifizierung und Wirksamkeit in der Praxis“ an die Deutsche Sporthochschule Köln ein. Im Mittelpunkt stehen Trainerinnen und Trainer, Funktionärinnen und Funktionäre, Sportlehrkräfte, Verbände, Studierende und weitere Fachpersonen, die den Nachwuchsleistungssport in Nordrhein-Westfalen täglich gestalten. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen so zu verbinden, dass sie unmittelbar im Trainings- und Schulalltag wirksam werden – mit besonderem Fokus auf die Olympischen und Paralympischen Spiele im eigenen Land.

Foto: DSHS

Der Kongress widmet sich zentralen Zukunftsfragen des Nachwuchsleistungssports aus verschiedenen Blickwinkeln. Hauptvorträge thematisieren die Rolle Olympischer und Paralympischer Spiele im eigenen Land als Motor für Talententwicklung und Begeisterung im Nachwuchs. Eine interdisziplinäre Betrachtung von Verletzungen im Mannschaftssport zeigt, wie Medizin, Trainingswissenschaft, Psychologie und Pädagogik zusammenwirken, um junge Athletinnen und Athleten zu schützen und sicher zum Sport zurückzuführen.

Weitere Schwerpunkte liegen auf langfristigem Leistungsaufbau, wissenschaftlich fundierter Trainingssteuerung und Talentsichtung im Sport. Themen wie Mikrobiom, Autonomieentwicklung und pädagogisch verantwortungsvolle Begleitung junger Menschen ergänzen das Programm.

Als besonderer Mehrwert bieten „Meet the Expert“-Formate den Teilnehmenden die Möglichkeit, direkt mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Im Fokus stehen die Führung von Teams in Mannschaftssportarten – insbesondere im Nachwuchsbereich – sowie Führungsfragen in Individualsportarten. Darüber hinaus werden Prävention von Verletzungen, Return to Sport, psychologische Aspekte von Verletzungen sowie der langfristige Leistungsaufbau und die Trainingssteuerung vertieft. Best-Practice-Beispiele zur Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern im Para-Nachwuchsleistungssport, etwa in der Leichtathletik und im Schwimmen, zeigen konkrete Wege, wie Inklusion im Training gelebt werden kann. 

In praxisnahen Workshops übertragen die Teilnehmenden ihr Wissen direkt in den Arbeitsalltag. Behandelt werden Themen wie Talentsichtung und -förderung in der Schule, der Relative Age Effect, Leistung unter Druck, duale Karriere sowie Erste Hilfe und Reanimation im Trainingsalltag. Weitere Workshops thematisieren Führungskompetenz in Individualsportarten, App-gestützte Trainingssteuerung, Tischtennisunterricht, Muskelanalytik und Fußballtraining mit dem BDFL.

Zudem werden aktuelle Herausforderungen an der Schnittstelle von Gesundheit, Digitalisierung und Lebenswelt der Athletinnen und Athleten diskutiert – etwa Infektionsprävention, digitale Diagnostik, nachhaltige Sporternährung und der Einfluss von Social Media. Eine Reflexion der Olympischen Winterspiele aus Sicht des Bob- & Schlittenverbands ergänzt das Programm mit praxisnahen Erkenntnissen für den Nachwuchsbereich.

Der Kongress richtet sich an Trainerinnen und Trainer aller Leistungsstufen, Verantwortliche in Vereinen und Verbänden, Sportlehrkräfte, Studierende sportbezogener Studiengänge sowie Expertinnen und Experten aus Medizin, Sportpsychologie und angrenzenden Fachbereichen. Eine Vielzahl von Verbänden erkennen die Veranstaltung als Fortbildung für Trainerinnen und Trainer zur Lizenzverlängerung an. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt.