Erfolgreiche Premiere mit Festival-Charakter: Mehr als 25.000 Fans feiern Beachvolleyball-DM in Dortmund

Erfolgreiche Premiere mit Festival-Charakter: Mehr als 25.000 Fans feiern Beachvolleyball-DM in Dortmund

Mehr als 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, ein ausverkaufter Center Court am Finaltag und Beachvolleyball auf höchstem Niveau: Die Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften haben bei ihrer Premiere im Dortmunder Revierpark Wischlingen für vier Tage Sport, Spannung und Festivalatmosphäre im Sportland.NRW gesorgt. Nach 33 Jahren am Timmendorfer Strand schlugen die Deutschen Meisterschaften ein neues Kapitel im Ruhrgebiet auf.

Foto: Spontent /  Justus Stegemann, Kevin Mattig

Bei den Frauen sicherten sich Sandra Ittlinger und Kim van de Velde den Deutschen Meistertitel. In einem hochklassigen Finale setzte sich das Duo mit 2:1 gegen Louisa Lippmann und Melanie Paul durch. Bei den Männern triumphierten Nils Ehlers und Lui Wüst. Das an Eins gesetzte Duo gewann das Finale gegen Momme Lorenz und Tilo Rietschel deutlich mit 2:0. 

Auch aus nordrhein-westfälischer Sicht gab es reichlich Grund zum Jubeln: Fünf der zwölf Medaillengewinnerinnen und -gewinner starten für den Düsseldorfer Verein Eintracht Spontent und damit für einen Verein aus dem Sportland.NRW. Mit Sandra Ittlinger und Lui Wüst standen zwei von ihnen sogar ganz oben auf dem Podium. Auch der vierfache Deutsche Meister Nils Ehlers betonte: „Dortmund, ihr wart unfassbar geil. Das ist ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Ich freue mich auf viele weitere Jahre hier mit euch.“ Bis mindestens 2028 werden die Deutschen Meisterschaften im Revierpark Wischlingen ausgetragen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte bei seinem Besuch am zweiten Tag der Beachvolleyball-DM die Bedeutung des neuen Austragungsortes hervorgehoben: „Nach 33 Jahren am Timmendorfer Strand beginnt für das Saisonhighlight der nationalen Beach-Szene ein neues Kapitel, und zwar hier im Sportland Nummer 1. Die Entscheidung des Deutschen Volleyball-Verbands für Dortmund als neuen Austragungsort ist eine großartige Nachricht für den Sport im Land und die Stadt. Im Revierpark Wischlingen werden wir der ständig wachsenden Begeisterung für den Beachvolleyball und den immer größeren Anforderungen an die Meisterschaften gerecht: Wir bieten hier zunächst 6.000 und perspektivisch noch deutlich mehr Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, den Athletinnen und Athleten bei Sportgroßveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen die größte Bühne für die größten Momente und die besten Bedingungen zu bieten. Ob Leichtathletik, die Reit-WM oder jetzt Beachvolleyball, in diesem Jahr bietet unser Land ein sportliches Highlight nach dem nächsten. Das zeigt einmal mehr, dass wir die größte Erfahrung mit der Ausrichtung von Sportgroßveranstaltung haben und wir bei Olympischen und Paralympischen Spielen KölnRheinRuhr die spektakulärsten Sportstätten bieten werden. Herzlich Willkommen im Sportland Nummer 1!“

Ministerpräsdient Wüst bei einer Rede

Zu den besonderen Momenten des Wochenendes gehörte zudem die Verabschiedung von Karla Borger. Die zweifache Olympiateilnehmerin und ehemalige Vize-Weltmeisterin, die für den NRW-Verein Eintracht Spontent startet, beendete ihre aktive Karriere und wurde von Ministerpräsident Wüst vor tausenden Fans für ihre Leistungen und ihren Einsatz für den Sport gewürdigt. Borger engagiert sich insbesondere für die Bewerbung KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele im Sportland.NRW.

Foto: Spontent /  Justus Stegemann, Kevin Mattig

Übersicht der Medaillengewinnerinnen und -gewinner aus dem Sportland.NRW

Frauen:

  • Gold: Sandra Ittlinger (Eintracht Spontent, Düsseldorf)
  • Silber: Melanie Paul (Eintracht Spontent, Düsseldorf)

Männern:

  • Gold: Lui Wüst (Eintracht Spontent, Düsseldorf)
  • Bronze: Benedikt Sagstetter / Jonas Sagstetter (beide Eintracht Spontent, Düsseldorf)