Torsten Burmester, Oberbürgermeister der Stadt Köln als Leading City: „Herzlichen Glückwunsch an München. Der DOSB hat eine Entscheidung getroffen, und die respektieren wir selbstverständlich. Ab heute haben wir einen deutschen Bewerber. Jetzt gilt es, alle Kräfte zu bündeln und München für die bestmöglichen Chancen im internationalen Wettbewerb zu unterstützen. Denn unser gemeinsames Ziel bleibt, Olympische und Paralympische Spiele wieder nach Deutschland zu holen.
KölnRheinRuhr hat mit großer Leidenschaft für seine Idee von nachhaltigen, inklusiven und mitreißenden Spielen gekämpft. Mein besonderer Dank gilt dem Land Nordrhein-Westfalen, unseren Partnerstädten, dem organisierten Sport, unseren Partnern aus Wissenschaft, der Wirtschaftsinitiative und den vielen Menschen, die diesen Weg mit unermüdlichem Einsatz mit uns gegangen sind. Sie alle haben gemeinsam etwas geschaffen, auf das wir stolz sein können.
Noch vor weniger als einem Jahr hätten uns nur wenige zugetraut, ein hervorragendes Konzept auf hohem internationalem Niveau einzureichen. Wir waren auf Augenhöhe mit München, am Ende haben Nuancen entschieden. Was mir besonders wichtig ist: Dieser Weg endet für Köln heute ausdrücklich nicht. Die Bewerbung hat in unserer Stadt etwas ausgelöst. Sie hat Menschen zusammengebracht, neue Partnerschaften geschaffen, Ideen hervorgebracht und eine Aufbruchstimmung für den Sport erzeugt.
Wir werden den Rückenwind nutzen, um Köln als Sportstadt weiterzuentwickeln. Unser langfristiges Ziel ist, dass Bewegung nicht mehr als einzelnes Angebot wahrgenommen wird, sondern als selbstverständlicher Bestandteil des Lebens – vom Spitzensport bis zum Sportverein im Veedel, von unseren Sportstätten bis zu niedrigschwelligen Angeboten für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. Gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln, dem Stadtsportbund und weiteren Partnern haben wir dafür erste Ideen entwickelt. Mit ‚Veedel in Bewegung‘ wollen wir einen Prozess anstoßen, der Sport, Gesundheit und Begegnung noch stärker dorthin bringt, wo die Menschen leben.“