3x3 Super Week: Nordrhein-Westfalen gibt olympischer Disziplin neues Zuhause und eröffnet Para Sport neue Perspektive

Mit 500.000 Euro fördert das Land die 3x3 Super Week in der Bochumer Jahrhunderthalle / Ministerpräsident Wüst besucht Finalspiel im Wheelchair Super Cup

 

27.03.2026

Andrea Milz mit 3x3-Aktiven und weiteren Personen in einer Sporthalle, sie halten ein Banner für die Bewerbung KölnRheinRuhr

3x3-Basketball steht für Dynamik, Urbanität und neue Zielgruppen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die 3x3 Super Week mit 500.000 Euro und trägt damit maßgeblich zur Umsetzung der Veranstaltung bei. Die Förderung ist Teil der strategischen Weiterentwicklung des Sportlandes als internationaler Veranstaltungsstandort.

Fotos: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann

Ministerpräsident Hendrik Wüst wird am Sonntag, 29. März 2026, die 3x3 Super Week in der Jahrhunderthalle in Bochum besuchen und unter anderem das Finale im Wheelchair Super Cup anschauen. Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz hat bereits am Donnerstag, 26. März 2026, die 3x3 Super Week besucht. Neben einem Gespräch mit Vertretungen des Deutschen Basketball Bundes stand eine persönliche Begegnung mit den Athletinnen des deutschen 3x3-Frauennationalteams sowie dem Bundestrainer Hanno Stein im Mittelpunkt des Besuchs.

Die Veranstaltung knüpft unmittelbar an die Rhine Ruhr 2025 FISU World University Games an: Die Jahrhunderthalle war hier bereits Austragungsort, qualifiziertes Personal wurde in eine neue Durchführungsgesellschaft übernommen. Strukturen, Expertise und Netzwerke aus der Durchführung der World University Games werden so gezielt weiter genutzt. Damals wie heute sind die 3x3 Para Wettbewerbe integraler Bestandteil der Veranstaltung in der Jahrhunderthalle Bochum.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Mit der 3x3 Super Week unterstreicht Nordrhein-Westfalen erneut: Wir sind Sportland Nummer Eins und herausragender Gastgeber für internationale Sportveranstaltungen auf höchstem Niveau. Junge, dynamische Sportarten finden bei uns optimale Bedingungen und sportbegeisterte Menschen. Gerade in Bochum zeigt sich, wie leistungsfähig und flexibel unsere Sportstätten sind. Bestehende Anlagen wie die Jahrhunderthalle lassen sich gezielt weiterentwickeln und an unterschiedliche Anforderungen temporär anpassen. Gleichzeitig denken wir Para Sport von Beginn an mit und rücken ihn sichtbar in den Mittelpunkt. Damit zeigen wir erneut: Nordrhein-Westfalen ist bereit für Olympische und Paralympische Spiele. Wir bieten den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Karriere.“

Staatssekretärin Andrea Milz: „Wenn Spitzenathletinnen hier auf dem Feld stehen, wird greifbar, was Sport leisten kann: Begeisterung wecken, Vorbilder schaffen und Menschen verbinden. Genau dafür schaffen wir in Nordrhein-Westfalen die Voraussetzungen – mit starken Formaten und starken Orten. Die Jahrhunderthalle zeigt, wie wir Sportentwicklung in Nordrhein-Westfalen denken: Bestehende Stärken nutzen, weiterentwickeln und für Neues öffnen. Nach den World University Games ist die Jahrhunderthalle heute Bühne für eine junge olympische Sportart mit großer Dynamik und internationaler Strahlkraft. Wir setzen bewusst auf vorhandene Infrastruktur, auf Erfahrung in der Organisation und auf Veranstaltungen, die internationalen Spitzensport nah zu den Menschen bringen.“

Die 3x3 Super Week unterstreicht damit auch die Ambitionen Nordrhein-Westfalens im Wettbewerb um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele. Vor dem Hintergrund der anstehenden Ratsbürgerentscheide am 19. April 2026 wird deutlich: Nordrhein-Westfalen setzt auf eine Bewerbung, die auf vorhandene Infrastruktur, gewachsene Expertise und erlebbare Sportmomente in der Region baut. Veranstaltungen wie die 3x3 Super Week und Orte wie die Jahrhunderthalle machen diese einmalige Stärke deutlich sichtbar.